tDCS bei chronischen Schmerzen
Chronische Schmerzen können mit der Zeit sehr belastend werden. Diese Seite erklärt, wie tDCS helfen kann, und was die Forschung zu Fibromyalgie, Arthrose und Nervenschmerzen zeigt.
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tDCS bei chronischen Schmerzen
Chronische Schmerzen können mit der Zeit sehr belastend werden. Diese Seite erklärt, wie tDCS helfen kann, und was die Forschung zu Fibromyalgie, Arthrose und Nervenschmerzen zeigt.
Wie tDCS bei chronischen Schmerzen wirkt
Bei chronischen Schmerzen verändert sich oft, wie Gehirn und Nervensystem Schmerzsignale verarbeiten. Sie werden mit der Zeit empfindlicher.
tDCS setzt eine Elektrode über dem motorischen Kortex an, einem Hirnbereich, der an Bewegung beteiligt ist. Das aktiviert das körpereigene schmerzhemmende System, die sogenannte absteigende schmerzhemmende Bahn. Dieses System schwächt Schmerzsignale ab, bevor sie das Gehirn erreichen.
Was die Forschung zeigt
Es gibt gute Belege dafür, dass tDCS bei lang anhaltenden Schmerzen helfen kann. In einer Studie probierten 414 Menschen mit Fibromyalgie tDCS aus. Es linderte ihre Schmerzen stärker als ein Placebo (Moshfeghinia et al., 2023).
Es liegen Daten zu mehr als 33.000 tDCS-Sitzungen vor, ohne dass schwere Nebenwirkungen aufgetreten sind. Das ist eine der besten Sicherheitsbilanzen unter den bisher untersuchten Hirnstimulationsverfahren (Bikson et al., 2016).
Bei welchen Schmerzarten es eingesetzt wird
tDCS kann eine Überlegung wert sein, wenn Ihre bisherige Schmerzbehandlung nicht ausreichend hilft.